Ende des 19. Jahrhunderts spielte die Straßenbahn bei der Erschließung der Schmieden, Kotten und kleinen Industriebetriebe in den engen Tälern des Bergischen Städtedreiecks eine wesentliche Rolle. Sie alle konnten nur mit einem Anschluss an die großen Bahnhöfe in den Stadtkernen überleben. Nach 1890 entstand in den Innenstädten ein leistungsfähiger Nahverkehr, basierend auf normal - und mehrspurigen Straßenbahnen.
Schon seit den 1920er Jahren, aber besonders in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, übernahm der Personenverkehr mit Bussen und Autos die Aufgaben der Straßenbahnen.
1970 wurde in Wuppertal die letzte meterspurige Straßenbahnlinie und 1987 das verbliebene normalspurige Straßenbahnnetz stillgelegt.
In Remscheid fuhr 1969 die letzte Straßenbahn, die 1893 zu den Ersten in Deutschland gehörte.
1973 erwarb der Verein "Bergische Museumsbahnen e.V." ein 3,2 Kilometer langes Streckenstück zwischen Wuppertal - Kohlfurth und Wuppertal - Cronenberg. Nach der kompletten Sanierung der Strecke und der Installation einer eigenen Stromversorgung entstand in Kohlfurth, nahe der alten Wupperbrücke, ein Depot mit Halle, Werkstatt und einigen Abstellgleisen.
1991 erhielt der Verein die Erlaubnis, auf dem sanierten Streckenstück einen Museumsbetrieb einzurichten. Heute finden vom Frühjahr bis Herbst regelmäßige Bahnfahrten statt. Das Museum kann auch außerhalb der Betriebstage besichtigt werden.
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