Die Schwebebahn ist Wuppertals Wahrzeichen und quicklebendiges Denkmal. Täglich schweben 75.000 Fahrgäste durch die bergische Großstadt. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 60 Kilometern in der Stunde dauert die luftige Fahrt von Endstation zu Endstation knapp 35 Minuten. An der 13,3 Kilometer langen Streckegibt es insgesamt 20 Bahnhöfe - vom Jugendstil-Bahnhof Werther Brücke bis zur supermodernen Glaskonstruktion Kluse.
Einst, als die Menschen noch die Kraft des Wassers nutzten und mit seiner Hilfe Werkzeuge schmiedeten, standen in den Tälern, entlang der Bäche zahlreiche Hämmer und Kotten.
Im Manuelskotten, dem letzten, noch betriebenen Kotten, kann man noch heute zuschauen, wie Spezialmesser ihren letzten Schliff erhalten.
Im Museum für Frühindustrialisierung können Besucher realistisch erleben, wie vor etwa 200 Jahren die Arbeit in einer Textilfabrik aussah. Das Museum verfolgt den Weg von der manuellen Fertigung zur maschinellen Produktion und erläuterter die sozialen Folgen, die sich daraus ergeben. Es ist das erste Museum Deutschlands, das sich diesem Themenbereich widmet.
Häuser erzählen Geschichten: Informationsschilder an fast 30 bedeutenden Fabrik-, Verwaltungs- und Wohngebäuden laden ein zu einer bemerkenswerten Zeitreise. Die Textilroute führt in die Welt des 19. und 20. Jahrhundert und gibt nicht nur Einblick in die Industrie- und Sozialgeschichte der Stadt, sondern vermittet auch Eindrücke aus der damaligen Arbeitswelt.