Bergischer Ring: Vom Land gefördert

Bergisches Städtedreieck
Der Bergische Ring hat rund 500 000 Euro Fördermittel vom Land NRW erhalten. Das Geld soll in zwei wichtige Teilprojekte fließen: Den Ausbau der Wupperschiene und die Restaurierung von zwei historischen Dieselbussen der Stiftung Regionale Verkehrsgeschichte.

Der Ring rundet sich

Die „Wupperschiene" zwischen Wuppertal-Beyenburg und Radevormwald-Wilhelmsthal mit Museumsbahn- und Fahrraddraisinenverkehr soll zum "eisernen Rückrat" der touristischen Entwicklung in diesem Gebiet werden.

Das Tourenangebot des Bergischen Rings soll zukünftig durch zwei historische Dieselbusse ergänzt werden. Sie werden von der „Stiftung Regionale Verkehrsgeschichte“ / „Verkehrshistorische Arbeitsgemeinschaft“ restauriert. „Die restaurierten Busse erlauben uns die Lückenschlüsse zwischen dem Schienenverkehr und den Zielen der Industriekultur", freut sich Joachim de Bruyn-Ouboter, Vorstandsvorsitzender des Bergischen Ring e.V. "Der Ring rundet sich, jetzt können wir in die spektakuläre zweite Phase starten", betont er.

Der Bergische Ring

Der Bergische Ring e.V. bildet mit seinen Mitgliedsvereinen ein dezentrales Verkehrsmuseum und verbindet die Industriedenkmäler der Region mit historischen Verkehrsmitteln. Im Rahmen des Landesprogramms „Initiative ergreifen“ wurden in der Vergangenheit bereits verschiedene Projekte auf der Basis bürgerschaftlichen Engagements gefördert.
Die bisherigen Baumaßnahmen umfassen bereits eine Gesamtinvestition von fast 950.000 Euro, finanziert wurden sie durch rund 640.000 Euro Fördergelder und einem Eigenanteil von über 300.000 Euro. Treuhänderisch für die Region werden die Fördermittel durch die Stadt Solingen verwaltet.

Zusatzangebote und -informationen

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