Die Bergischen Drei sind umgeben von einer abwechslungsreichen Landschaft, die Wege ins Grüne sind immer kurz. Die Landschaft ist geprägt von Hügeln, Wäldern und Wasserläufen, überall finden sich aber auch Zeugnisse der industriellen Vergangenheit. Ausgewiesene Wandererlebniswege führen Besucher gezielt zu den Schönheiten der Natur und geben anschaulich einen Einblick in die Geschichte der Region. Sie führen an den drei "großen" geschichtsträchtigen Wasserläufen Wupper, Eschbach und Morsbach entlang, an denen die frühe Industrialisierung begann und stecken daher voller verborgener Schätze. Ein übersichtliches, informatives, aber auch unterhaltendes
und künstlerisch gestaltetes Wegesystem bietet Touristen die Möglichkeit, das Städtedreieck auf eine besondere Art kennen zu lernen.
Die Strecke des Erlebnisweges Wupper orientiert sich am Flusslauf und führt vom Solinger Wipperkotten über Schloss Burg und den Brückenpark Müngsten nach Norden bis in das Wuppertaler Kaltenbachtal. (Streckenlänge 21 Kilometer)
Der Erlebnisweg Eschbach ist eine Ost-West-Verbindung und führt von Schloss Burg in Solingen entlang des kleinen, einst wasserwirtschaftlich stark genutzten Eschbachs bis zur Remscheider Eschbachtalsperre. (Streckenlänge 9,7 Kilometer)
Der Erlebnisweg Morsbach führt als Nord-Süd-Verbindung ab dem Remscheider Clemenshammer entlang des Morsbaches zum Brückenpark Müngsten.
Das Besondere an diesen Wanderwegen: Auf weiten Strecken wurden sie zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung. Arbeiten von Künstlern in und mit der Landschaft laden zu einer lustigen, nachdenklichen oder phantasievollen Entdeckung
des Weges, der Landschaft und ihrer Geschichte ein. Die Wege sind markiert mit dem weißen Regionale-Dreieck. Hohe, weithin sichtbare Stelen markieren den Beginn der Routen. Tafeln am Wegesrand informieren über die regionale Industriegeschichte.